Arbeit mit Kindern und für Kinder

Ein großer Teil der institutionellen Arbeit mit Kindern findet vor und neben der Schule in "Tageseinrichtungen für Kinder" statt. Dazu gehören Krippen, Kindergärten und Horte, in denen Kinder verschiedener Altersstufen von 0 Jahren bis 14 Jahren betreut werden.

Erzieher/innen in diesen Einrichtungen haben eine sehr wichtige Aufgabe für zukünftige Generationen. Sie betreuen die Kinder nicht nur - ihr Auftrag ist auch die altersgerechte Erziehung und Bildung. Auf Grundlage der pädagogischen Konzeption ihrer Einrichtung legen die Erzieher/innen die individuellen Schwerpunkte und Ziele ihrer Arbeit fest.

Mit diesem eigenen Auftrag sollen die Erzieher/innen in den Tageseinrichtungen insbesondere

  • die Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken,
  • sie in sozial verantwortliches Handeln einführen,
  • ihnen Kenntnisse und Fähigkeiten für eine eigenständige Lebensbewältigung vermitteln,
  • Kreativität und Phantasie fördern,
  • Freude am Lernen pflegen,
  • die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen fördern
  • und den Umgang von behinderten und nichtbehinderten Kindern sowie von Kindern unterschiedlicher Herkunft und Prägung untereinander fördern.

Kurz: sie unterstützen die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung und bereiten sie auf das Lernen im Leben vor.

Dabei befassen sich die Erzieher/innen nicht nur mit den Kindern, sondern sie arbeiten in vielfältiger Form auch mit deren Eltern zusammen, um die Erziehung und Förderung der Kinder in den Familien zu ergänzen und zu unterstützen. Im Zuge von Vernetzung beziehen Erzieher/innen auch das örtliche Gemeinwesen als Ort für lebensnahes Lernen in die Gestaltung des Alltags mit ein. Sie kooperieren mit den Grundschulen, deren Tätigkeit in engem Zusammenhang mit dem Bildungs- und Erziehungsauftrag der Tageseinrichtungen steht.